Strand am Hotel Formentor, Foto: bildpixel / pixelio.de

Die größte Baleareninsel Mallorca ist seit über 50 Jahren ein traumhaftes Ferienparadies für viele Europäer. Mehr als 750.000 Menschen wohnen auf Mallorca – die meisten davon sind an den Hauptverkehrsweg zwischen Palma, Inca und Alcúdia geblieben. 8 Millionen Touristen kommen jährlich auf die spanische Insel, um die atemberaubenden und abwechslungsreichen Landschaften zu genießen.

Viele Orte auf der Insel sind komplett dem Tourismus verfallen. An den Küsten oder in der Gebirge trifft man kaum Einheimische mehr. Zahlreiche Tourismus- und Gastronomiebetriebe sind nun fest in deutscher oder britischer Hand. Nun stellen Sie sich mal vor, wie Sie sich als Einheimischer fühlen würden, wenn in Ihren Heimatort fast mehr als das neunfache an Menschen jährlich kommen, als hier richtig wohnen. Natürlich bringt der Tourismus viele Vorteile mit, denn die meisten Arbeitsplätze auf der Insel sind dem Tourismus zu verdanken – früher war die Insel meist landwirtschaftlich geprägt. Wie befremdend müsste es sich aber für einen Bewohner anfühlen, wenn man in manchen Orten die Heimatsprache kaum noch hört. Ein Lob an die mallorquinische Bevölkerung für ihre Gastfreundschaft und dafür, dass sie so viele ausländische Touristen in Ihrer Heimat jährlich willkommen heißen!

Mallorca ist ein traumhaftes Reiseziel nicht nur für Party-Urlauber in El Arenal, sondern auch Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten. Die vielen kleinen Buchten, Stränden und Klippen an der Küste, die typisch mallorquinischen Ortschaften und beeindruckenden Bergketten von bis zu 1.500 m im Landesinneren sorgen für Abwechslung und verleihen der Insel einen besonderen Charm.

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